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Im Folgenden lesen Sie Ausschnitte meiner Diplomarbeit.
Dieser Abschnitt beschreibt die Entwicklung und Grundzüge der Beziehungen zwischen der EU und der Republik Kroatien.
Mit der Schlusserklärung des Europäischen Rates in Santa Maria de Feira im Juni 2000 hat sich die EU für eine Erweiterung um die Staaten des Westlichen Balkans (WB) entschieden. Ausgehend von der positiven Beurteilung der Stellungnahme der Europäischen Kommission zum Beitrittsgesuch der Republik Kroatien sowie der Entscheidung des Europäischen Rates vom Juni 2004, Beitrittsverhandlungen mit der Republik Kroatien aufzunehmen, steht diese – prozedural gesehen - als erstes Land dieser Region in Beitrittsverhandlungen um eine Vollmitgliedschaft in der EU.
Neben den obligatorischen Kopenhagener Beitrittskriterien, welche an potentielle Beitritts- und Kandidatenstaaten gestellt werden, zeigt die EU ein verstärktes außenpolitisches Interesse gegenüber dem WB. Das engagierte Auftreten der EU lässt sich einerseits durch ein verstärktes Interesse an externen Demokratisierungshilfen[1] festmachen, die das Ziel verfolgen, stabilisierend und demokratiefördernd den Staaten dieser Region zur Seite zu stehen und den neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen[2] in Europa Rechnung zu tragen. Andererseits deuten die erweiterten Beitrittskriterien[3] sowie die konkreten EU-Aktivitäten[4] in dieser Region auf eine breit angelegte Demokratisierungsstrategie hin, welche zum Zwecke der Durchsetzung und Implementierung ‚gemeinschaftsbildender und -bindender EU-Normen’ konzipiert ist und den politisch-rechtlichen Strukturen dieser Ländern eine Annäherung an europäische Wertemuster[5] abverlangt. Zu konstatieren ist in diesem Zusammenhang, dass dem Aspekt der Erfüllung der politischen Beitrittskriterien eine bedeutende Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird.
Für die Länder des Westlichen Balkans stellt die bekräftigte Beitrittsperspektive einen wichtigen innen- wie außenpolitischen ‚Anker’ für das „Trilemma der Gleichzeitigkeit“ (Offe 1994: 57) des Transformations- und Integrationsprozesses dar. Politische Instabilität, aufkommender Nationalismus, das Vorhandensein von europhoben Parteien und Vereinigungen, die den unausweichlichen Reformprozess in Gefahr bringen könnten, sind nur einige Herausforderungen führender Eliten in der politischen Sphäre, welche die Phase der demokratischen Konsolidierung obstruieren und den ohnehin anfälligen Reformprozess mit negativen Folgeproblemen für die Stabilität des politischen Systems sowie der zivilgesellschaftlichen Entwicklung und letztlich der ganzen sicherheitspolitischen Situation der Region belasten könnten. Gerade die Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft ist in dieser Beziehung ein wichtiges Standbein zur Legitimierung notwendiger, systemstabilisierender Reformschritte, welche auch ohne eine EU-Mitgliedschaft in den Ländern des Westlichen Balkans bevorstünden.
Für die Beziehung zwischen der EU und der Republik Kroatien ist die Minderheitenpolitik geradezu paradigmatisch. Es kann einerseits davon ausgegangen werden, dass die Aufnahme in den ‚europäischen Club’ nur unter der Voraussetzung politisch stabiler und demokratisch verfasster Herrschaftsstrukturen und der Rechtstaatlichkeit stattfindet. Andererseits ist der Umgang bzw. die rechtliche und alltagspolitische Ausgestaltung dieses Politikbereichs in den Ländern des WB - vor allem unter dem historischen Gesichtspunkt - ein entscheidender Indikator für den Demokratiefortschritt, die Rechtsstaatlichkeit sowie eine friedliche und institutionelle Konfliktbewältigung und damit Ausdruck politischer Stabilität und gesellschaftlicher Inklusion. Somit stellt dieser Politikbereich den ‚missing link’ zwischen der Erfüllung der politischen Beitrittskriterien und dem demokratischen Fortschritt der Republik Kroatien dar.
„The European Union matters“ (Grabbe 2003: 303)! Diese kaum mehr in Frage gestellte Feststellung ist zugleich Gegenstand und Motiv zahlreicher jüngerer Forschungsansätze in der EU-Forschung[1]. Die Zunahme der Regelungskompetenz europäischer Institutionen im Zuge der Vertragsrevisionen umfasst schon lange nicht mehr nur die ursprünglich intendierte wirtschaftliche Regulierung bzw. Integration, sondern beeinflusst in entscheidendem Maße auch die politische und soziale Welt der europäischen Bürger[2]. Ihre Stellung als regionale ‚Ordnungsmacht’ stellt die EU nicht nur innerhalb ihrer mitgliedstaatlichen Einflussgrenzen unter Beweis, sie erstreckt ihre externe Einflusssphäre ebenfalls auf den status quo ihrer Nachbarstaaten, die in einer langfristigen Perspektive der EU beitreten möchten. Dieser externen Dimension wurde erst mit der Ost-Erweiterung 2004 um acht MOEL, Malta und Zypern vermehrtes wissenschaftliches Interesse entgegengebracht[3]. Die Rolle als ‚Stabilisierungs- und Demokratisierungsagent’ wird dabei kaum in Frage gestellt, jedoch wurden die tatsächlichen Auswirkungen einer Assoziierung von potentiellen Beitritts- und Kandidatenstaaten bisher wissenschaftlich nur unzureichend thematisiert[4].
Die Vielzahl an Veröffentlichungen in jüngster Zeit, die die Beziehungen zwischen der EU und dem WB[1] zum Gegenstand haben, zeichnen ein heterogenes Bild vom Erfolg bzw. Misserfolg der EU-Unterstützungsleistungen im Transformationsprozess. Während die Anstrengungen zur Stabilisierung und Integration dieser Region seitens der EU grundsätzlich für wünschenswert und notwendig erachtet werden[2], fällt die konkrete Beurteilung der Brüsseler Instrumente zur Reformunterstützung, der regionalen Kooperation und des Krisenmanagements reformbedürftig aus. Dies liegt einerseits an den entwicklungsstrukturellen Unterschieden einzelner Länder und andererseits an der ungenügenden Flexibilität der Unterstützungsmaßnahmen sowie der zeitlich und vertraglich nicht terminierten, dafür aber programmatisch in Thessaloniki bekräftigten Beitrittsperspektive[3]. Die hieraus ersichtliche Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis spiegelt nur eines der Problemfelder[4] erfolgreicher externer Demokratisierung wieder. Die Herausforderungen, die sich einer erfolgreichen EU-Balkanpolitik stellen, beziehen sich auf die adäquate Wahl der Entwicklung, Einsetzung und Durchführung von geeigneten Instrumenten, Strategien und Maßnahmen, welche erstens dem spezifischen Stadium der Transformation eines Landes Rechnung tragen sollen. Dies spielt insofern eine entscheidende Rolle, da zweitens „Phasenverläufe von Transformationen im hohen Maße […] vom Typ des jeweiligen autoritären Ausgangsregimes geprägt sind“ (Sandschneider 2003: 28). Dekanić bringt diesen Aspekt auf den Punkt, indem er die Konditionalitätenpolitik der EU Mitte der 1990er Jahre als eine der innenpolitischen „Streitfragen über die Europäisierung oder Isolation Kroatiens [konstatiert, E.G.], welche sich zu einer der grundlegenden konzeptionellen politischen Fragen in Kroatien entwickelte“ (Dekanić 2004: 144). Als dritte Schwierigkeit kommt die Wahl geeigneter Adressaten von Unterstützungsleistungen hinzu. Während auf internationaler Ebene vorrangig die Rolle der ‚core executives’ im Sinne eines „actor-based rational-choice approach“ (Schimmelfennig/Sedelmeier 2005b: 225) betont wird, sind es auf nationaler Ebene „multiple veto-points“ (Börzel/Risse 2003: 64), die über den Erfolg oder Misserfolg von Unterstützungsleistungen entscheiden. Das komplexe Zusammenwirken von internen und externen Akteuren wird durch die Struktur des Beitrittsprozesses zusätzlich erschwert. Geoffrey Pridham (2002: 15) macht diesen Zusammenhang deutlich:
„Man könnte sagen, dass das Potential der EU Einfluss auf die Demokratisierung zu nehmen, zwischen drei Phasen variiert: a) die Phase, die den Beitrittsgesprächen vorausgeht und es notwendig erscheint die Kopenhagener Kriterien zu erfüllen; b) die Phase der Beitrittsgespräche, innerhalb der in regelmäßigen Abständen die Erfüllung der zusätzlichen politischen Konditionalitäten begleitet wird; und c) die Phase der Mitgliedschaft, wenn der direkte Einfluss der EU auf die neu aufgenommenen Länder sinkt, gleichzeitig aber die indirekten Auswirkungen der Europäischen Integration hinsichtlich der Konsolidierung der Demokratie - im Sinne einer Intensivierung von Netzwerken, die eine Mitgliedschaft mit sich bringt - verstärkt werden.“
Neben den oben erwähnten strukturellen Problemfeldern externer Demokratisierungshilfen, die eine gezielte und fallspezifische An- und Umsetzung von Maßnahmen und Instrumenten voraussetzen, besteht die Herausforderung für EU-geförderte Unterstützungsmaßnahmen vor allem darin, bereichsspezifische Zielaspekte zu fördern, die den Umbau ehemals sozialistisch geprägter politischer Strukturen hin zu westlich-liberalen Demokratiemodellen unterstützen. Hierbei kommt der EU eine doppelte Aufgabe bei der Implementierung der politischen Beitrittskriterien zu. Die erste Aufgabe betrifft die Absicherung der transitionellen[5] ‚Pfadabhängigkeit’: Der „ideologische, nationale und funktionale Zerfall Jugoslawiens“ (Nobilo 2000: 13-126) stellte die damalige Europäische Politische Zusammenarbeit (EPZ), heute Europäische Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), vor die Aufgabe, eine kohärente Stabilisierungspolitik zu entwickeln, welche der besonderen Situation des Staatszerfalls in Jugoslawien Rechnung trägt[6]. Die prominentesten Maßnahmen diesbezüglich waren der Regional Approach von 1997 und der Stabilitätspakt für Südosteuropa, welcher 1999 unter der Schirmherrschaft der EU eingesetzt wurde. Im allegorischen Sinne eines „Transformationsankers“[7] konzipiert, dienen die regelmäßig abgehaltenen diplomatischen Konsultationen sowie die flankierenden politischen und finanziellen Maßnahmen dazu, den Demokratisierungs- und Konsolidierungsprozess zu unterstützen und die „uncertainty“[8] des vakanten und ergebnisoffenen Transformationsprozesses zu begrenzen. Die zweite und für die Integration von Beitritts- und Kandidatenstaaten weitaus wichtigere Aufgabe betrifft die Anpassung politisch-administrativer Strukturen an die „modes of governance“[9] innerhalb der EU-Institutionen. Das Hauptziel dieser Maßnahmen besteht in der Einsetzung von Lern- und Sozialisationsprozessen, die zur Vorbereitung einer EU-Vollmitgliedschaft führen sollen. Unter dem Schlagwort ‚Erweiterungspolitik’ bekannt, kombiniert der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess ( SAP) verschiedene Instrumente der Kooperation, die einen reibungslosen Übergang von der Assoziierung zur Vollmitgliedschaft gewährleisten sollen.
Die hier erwähnten strukturellen Problemfelder und bereichsspezifischen Zielsetzungen externer Demokratisierung umfassen alle drei Dimensionen des Politikbegriffs[10], die bei der Analyse der kroatischen Minderheitenpolitik relevant werden. Die polity-Ebene betrifft den Aufbau eines demokratischen Verfassungs- und Regierungssystems, welches die rechtlichen und institutionellen Vorkehrungen zum Schutz nationaler Minderheiten zum Inhalt hat und in Art. 6 des EU-Vertrages[11] (EU-V) als Grundsatz für alle EU-Mitglieder verbrieft wurde. Die policy-Ebene zielt auf die inhaltliche Ausgestaltung dieses Politikbereiches im Sinne der Förderung eines institutionellen Pluralismus ab, der die Inklusivität und Partizipation von demokratieorientierten Minderheitengruppen gewährleisten soll. Die zielgerichtete Umsetzung europäischer Akte zum Schutz von nationalen Minderheiten spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Auch die politics-Ebene darf bei der Analyse der kroatischen Minderheitenpolitik nicht fehlen, da der Aufbau einer demokratischen Kultur, sowohl auf staatlicher als auch auf substaatlicher Ebene, maßgeblich zur Legitimierung und Legalität dieses Politikbereiches beiträgt und letztendlich den ‚diffuse and specific support’ - im Sinne David Eastons - eines politischen Systems bestimmt.
Unter diesen theoretischen und analytischen Vorbemerkungen ist Sandschneider (2003: 45) zuzustimmen, der sagt, dass „es folglich keine universelle und generell anwendbare Strategie externer Demokratieförderung“ gibt. Erschwerend kommt bei der Analyse der Implementierung von politischen Beitrittskriterien hinzu, dass es sich hierbei um einen zweigleisigen Implementierungsprozess handelt. Einerseits wird von der kroatischen politischen Elite auf internationaler Bühne verlangt, dass sie die formalen Kopenhagener Beitrittskriterien von 1993 erfüllen, indem „national governments seek to maximizing their own ability to satisfy domestic pressures, while minimizing the adverse consequences of foreign developments“ (Putnam 1988: 434). Anderseits entscheidet ausschließlich der politisch-rechtliche Fortschritt auf nationaler Ebene über die Intensivierung der Beziehungen mit der EU, indem „domestic groups pursue their interests by pressuring the government to adopt favourable policies […]“ (Putnam 1988: 434). Die Logik dieses „two-level game“ besteht darin, so genannte ‘win-sets’ auszuhandeln, was bedeutet „that any tentative agreement must be ratified by their respective organizations“ (Putnam 1988: 435). Dies setzt jedoch voraus, dass der Prozess einem ständigen monitoring ausgesetzt wird, das den Vertragspartnern eine gewisse Erwartungssicherheit[12] vermittelt und als künftiger ‚Kooperationskatalysator’ wirkt.
Abb. Stand der institutionellen Beziehungen zwischen der Republik Kroatien und der EU
| SAA unterzeichnet |
07.09.2001 |
| SAA ratifiziert |
10.12.2004 |
| SAA in Kraft seit |
Januar 2005 |
| EU-Mitgliedschaftsantrag eingereicht |
21.02.2003 |
| Positive Stellungnahme (Option) der EU-Kommission |
20.04.2004 |
| Kandidatenstatus erlangt |
18.06.2004 |
| Beginn der Beitrittsverhandlungen |
03.10.2005 |
Quelle: Altmann, Franz-Lothar (2005): EU und Westlicher Balkan. Von Dayton nach Brüssel: ein allzu langer Weg? Stiftung Wissenschaft und Politik, S. 9. Abb. EG-Hilfen für die Republik Kroatien 1991-2000 (in Mio €)
[1] Der Begriff Westlicher Balkan wird in offiziellen Dokumenten der EU geographisch für die Länder des ehemaligen Jugoslawiens verwendet. Ich schließe mich dieser begrifflichen Eingrenzung an, da für diese Länder seitens der EU ein eigenständiger Politikansatz konzipiert wurde, der in Kapitel 4.2.2 ausführlicher diskutiert wird.
[2] Vgl. dazu Altmann (2003a); Axt (2003); Vukadinović (2002)
[3] Vgl. dazu Altmann (2005), Meurs/Yannis (2002); Benkö (2000); Meurs/Weiss (2003); European Stability Initiative (2005); Calic (2004); Brey (1999); Calic (2003)
[4] Zur Problematik zwischen Theorie und Praxis externer Demokratisierung siehe auch Sandschneider (2003: 7-10)
[5] Ich verwende den Begriff Transition synonym zu Transformation, ohne dass damit andere inhaltliche Akzente gesetzt werden und verstehe darunter in Anlehnung an Beyme/Nohlen (1995: 636) den „Wechsel in der Form politischer Herrschaftsausübung […], die Ersetzung eines autoritären oder totalitären Regimes durch ein demokratisches, liberal-pluralistisches System.“
[6] Zur frühen EU-Balkanpolitik vgl. Nobilo (2005: 110-126); Oschlies (1993); Calic (1993); Hummer (2004); Eisermann (2000)
[7] Der Begriff des Transformationsankers beschreibt die politisch-strategische Ausrichtung von Reformbemühungen junger Demokratien hin zur Mitgliedschaft in der EU. Vgl. dazu Frantz (2000: 222)
[8] In Anlehnung an Grabbe (2003: 318ff.) verstehe ich den Begriff der „dimensions of uncertainty“ als „intervening variable in the implementation of policies to meet the accession conditions“. Darunter fallen im Einzelnen “policy agenda”, “hierarchy of tasks”, “timing”, “whom to satisfy” und “standards and thresholds”.
[9] Ich verwende den Begriff ‚modes of governance’ als Oberbegriff für die verschiedenen Logiken des Entscheidens im EU-System. Vgl. dazu Pappi/Henming (2003); Benz (2003); Jachtenfuchs/Kohler-Koch (2003); Wessels (2003); Wessels (2004)
[10] Zum Politikbegriff und den unterschiedlichen Dimensionen vgl. Böhret/Jann/Kronenwett (1988: 1-12)
[11] Art. 6 EU-V: (1) Die Union beruht auf den Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit; diese Grundsätze sind allen Mitgliedern gemeinsam“. Siehe dazu Läufer (2002: 26)
[12] Ich verwende den Begriff Erwartungssicherheit in Anlehnung an die Regimeforschung als „Chance, dass diese Kooperationsvereinbarungen auch eingehalten werden“. Vgl. dazu Zürn (2003: 125)
[1] Siehe dazu Featherstone/Radaelli (2003); Börzel/Risse (2000); Cowles/Caporaso/Risse (2001); Schimmelfennig/Sedelmeier (2005); Bulmer/Radaelli (2004); Knill/Lehmkuhl (1999)
[2] Siehe dazu Jachtenfuchs/Kohler-Koch (2003:14-17); Wessels (2003: 780); Kohler-Koch/Conzelmann/Knodt (2004: 47-66)
[3] Vgl. dazu Grabbe (2003); Pevehouse (2002); Schimmelfennig (2001); Schimmelfennig/Sedelmeier (2004); Schimmelfennig/Sedelmeier (2005); Frantz (2000); Schimmelfennig/Sedelmeier/Knobel (2005)
[4] So gibt es zwar erste Sammelbände, die sich mit der Europäisierung der MOEL beschäftigen (Schimmelfennig/Sedelmeier (2005)), zur Europäisierung des Westlichen Balkans hingegen gibt es nur vereinzelte politikwissenschaftliche Publikationen (Bendick 2004).
[1] Hierunter ist die verstärkte Institutionalisierung des Beitrittsprozesses zu verstehen (z.B. Stabilisierungs- u. Assoziierungsprozess, Stabilitätspakt für SOE, European Partnership, regionale Kooperationen in Form von bi- und multilateralen Verträgen)
[2] Vgl. dazu Europäische Sicherheitsstrategie: Ein sicheres Europa in einer besseren Welt – europäische Sicherheitsstrategie, Brüssel, den 12.12.2003
[3] Zu den obligatorischen Kopenhagener Beitrittskriterien sowie den länderspezifischen Kriterien des SAP sind weitere politisch-administrative Kriterien für die Länder SOE auf dem Gipfeltreffen in Madrid 2003 vereinbart worden.
[4] Bspw. die erste aktive Militärmission der EU in Rahmen der EUFOR in Bosnien Herzegowina.
[5] Hierbei handelt es sich um die Ratifizierung strategisch wichtiger Dokumente, welche eine klare ‚Bekennung’ zu den europäischen Grundwerten wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit oder Marktwirtschaft unterstreichen und deren Achtung und Schutz promovieren.
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