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INFO: "Europäisierung des Politischen Systems Kroatiens" |
Berlin, 13.Februar 2008
Das wichtigste außenpolitische Ziel der neuen Koalitionsregierung ist der Abschluß der Beitrittsverhandlungen bis Mitte 2009. Ministerpräsident Sanader (HDZ) kündigte in den letzen Tagen eine Intensivierung und Beschleunigung der Beitrittsgespräche an. Mit dem "Nationalen Plan zur EU-Annäherung der Republik Kroatien 2008" werden die prioritären Reformvorhaben für dieses Jahr vorgestellt. Dieser "Aktionsplan" sieht die Angleichung von mindestens 119 Rechtsakten mit dem acquis communitaire der EU vor. Dass es sich hierbei jedoch nicht nur um die reine Übernahme von Gesetzestexten handelt wissen die Wenigsten. Denn das "Regieren in der EU" kennzeichnet sich gerade durch die Mehrebenenverflechtung von unterschiedlichen Entscheidungszentren (intergouvernemental vs. transnational) und Partizipationsformen (supranational-national-subnational) aus, die komplexe Verhandlungsstrukturen einerseits und die reibungslose politsch-administrative Umsetzung andererseits voraussetzt. Unmittelbar daran schließt sich die Frage an, ob das Politische System Kroatiens diesem "Europäisierungsdruck" sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch stand halten kann.... Mein Forschungsvorhaben thematisiert das Zusammenspiel zwischen den "europäischen Bedingungen" und den "nationalen Reaktionen" einer EU-Mitgliedschaft und fragt nach den zu erwartenden Auswirkungen für die Funktionsweise künftiger Politikgestaltung in Kroatien.
Lesen Sie hier das vorläufige Forschungsexpose
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